schafgarbentee

schafgarbentee soll appetitanregend, verdauungsfördernd, gallen- und blasentreibend sein, wer hat schon einmal probiert?




Oft braucht man zum Kochen keinen ganzen Bund Kräuter - der Rest lässt sich für später trocknen. Die Blätter auf ein mit Haushaltpapier belegtes Gitter verteilen, 5-6 Tage trocknen lassen. Der richtige Trocknungsgrad ist erreicht, wenn die Blätter papierartig und zerbrechlich sind, bei Berührung aber nicht zu Staub zerfallen. Die Blätter in einen luftdichten Behälter füllen, maximal 1 Jahr trocken und dunkel aufbewahren.

Die wichtigsten Tipps für die Pflege und Ernte der Kräuter auf einen Blick: Basilikum: Erde feucht halten, Basilikum von Zeit zu Zeit zurückschneiden. Borretsch: Blüten vor dem Verblühen abschneiden; das regt zum Wachstum an. Für den Verzehr nur junge Blätter und Triebspitzen pflücken. Dill: Blättchen können ständig geerntet werden, die Samen erst im August / September. Erde nie austrocknen lassen. Majoran: wenn man länger Blätter ernten möchte, Blütentriebe entfernen. Die Pflanze gelegentlich so zurückschneiden, dass sie wie ein Stecknadelkissen aussieht, dadurch bilden sich wieder neue Triebe. Oregano: Blütentriebe gelegentlich abschneiden, damit sich neue, beblätterte Triebe bilden und die Pflanze kompakt wird. In der Wachstumszeit wenig giessen und nicht düngen. Rosmarin: Pflanze kann nach der Blüte zurückgeschnitten werden. In der Wachstumszeit wenig giessen, aber nicht völlig austrocknen lassen. Salbei: in der Wachstumszeit eher trocken halten. Im Herbst um die Hälfte zurückschneiden. Schnittlauch: Erde feucht halten, Blüten immer wieder entfernen und zum Garnieren von Salat verwenden. Die Röhrchen beim Ernten bis ca. 3 cm über Boden abschneiden und warten, bis neue nachgewachsen sind.

Für die Zubereitung von Kräuter- und Schwarztee gelten grundsätzlich die gleichen Regeln. Teeblätter oder Kräuter am besten in eine vorgewärmte Teekanne geben, dann haben sie sicher genug Platz um sich zu entfalten. Auch Teekannen mit grossem Siebeinsatz sind geeignet. Mit kochendem, kalkarmem Wasser übergiessen. Ist Ihr Trinkwasser sehr hart, das Wasser mit einem Filter entkalken oder Mineralwasser ohne Kohlensäure verwenden. Dann den Tee nach Angaben auf der Packung ziehen lassen. Bei Schwarztee sind das 3-4 Minuten. Lässt man ihn länger ziehen, beginnen die Blätter bitter schmeckende Gerbstoffe abzugeben. Dann den Tee in eine zweite vorgewärmte Kanne absieben oder den Siebeinsatz entfernen und umrühren. In Teebeuteln sind die Teeblätter und -kräuter stark verkleinert und können gut vom Wasser ausgelaugt werden, beim Schwarztee lösen sich die Bitterstoffe aber schneller, also weniger lang ziehen lassen. Grüner Tee sollte nicht mit kochendem Wasser übergossen werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe und die Geschmacksstoffe zerstört werden. Das Wasser nach dem Aufkochen auf rund 70 Grad abkühlen.

Mit diesem Pinsel schlagen Sie zwei Fliegen auf einen Streich! Zum Bestreichen von Grillgut mit Öl kann anstelle eines normalen Backpinsels ein Kräutersträusschen verwendet werden. Einige Zweiglein Rosmarin und Thymian zusammenbinden, ca. 1 Std. vor der Verwendung kopfüber in das Öl stellen. Wird das Öl nun mit diesem Sträusschen aufgetragen, erhält das Grillgut ein zartes Kräuteraroma.

Jetzt ist es Zeit, Küchenkräuter zu pflanzen. Das aromatische Basilikum bevorzugt nicht nur ein warmes sonniges Plätzchen, in lockerer Kakteenerde (siehe Bild) gedeiht es auch besser als in gewöhnlicher Pflanzen- oder Blumenerde. Setzen Sie das Basilikum zudem in ein Balkonkistchen oder einen grossen Tontopf, so ist das bei den gefrässigen Schnecken sehr beliebte Pflänzchen weitgehend geschützt.

Wer Rosmarin im Überfluss hat, kann dem Gemüse, Fleisch oder Fisch vom Holzkohlegrill ein mediterranes Aroma verleihen. Beim Grillieren ab und zu ein Rosmarinzweiglein in die Glut legen. Während es verbrennt, werden ätherische Öle freigesetzt, die sich auf das Grillgut übertragen und ein dezentes Rosmarinaroma hinterlassen.

Frischen Ingwer schälen und fein hacken - eine mühsame Arbeit! Ingwer hat oft auch holzige Teile, die man nicht im Essen haben möchte. Mit der Knoblauchpresse ist das Zerkleinern ein Kinderspiel: ein Stück frischen Ingwer hineingeben und pressen - die Rinde und die grobfasrigen Teile bleiben in der Presse zurück. Tiefgekühlter Ingwer ist dazu nicht geeignet, dieser lässt sich gefroren gut an einer feinen Raffel direkt ins Gericht reiben.

Der scharfe Tipp: Chilis in einen Plastikbeutel geben und mit einem Wallholz grob zerdrücken. Die so entstandenen Chili-Flocken samt Samen in Gewürzdosen abfüllen und zum Würzen von Saucen- und Fleischgerichten verwenden. Wird Chilipulver gewünscht, Chili-Flocken und -Samen im Cutter fein mahlen.
