Was tun mit den Beerenresten? (v. Johannisbeeri-Sirup)
Ich mache gerne Johannisbeeri-Sirup. Habt Ihr feine Tipps, was man aus den Beeriresten machen kann? Danke!






Wenn es pressiert, z.B. vor den Ferien, können Johannisbeeren ohne viel Aufwand tiefgekühlt werden: Beeren samt Rispen lose auf einem beschichteten Blech verteilen, vorgefrieren. Anschliessend in Gefrierbeutel verpacken.Vor der Verwendung noch gefroren mit einer Gabel von den Rispen lösen. Weil dabei die kleinen Stiele an den Beeren bleiben, diese Früchte nur für die Zubereitung von Gelee verwenden. Für Konfitüre Beeren oh ne Stiele lose auf einem beschichteten Blech vorgefrieren, dann in Gefrierdosen füllen. Haltbarkeit: ca. 8 Monate.

Schokolade-Mousse mit rohen Eiern sollte am Tag der Zubereitung genossen werden. Das beliebte Dessert kann aber trotzdem vorbereitet werden, denn es lässt sich problemlos tiefkühlen. Haltbarkeit ca. 1 Monat. Vor dem Servieren ca. 4 Std. im Kühlschrank auftauen lassen. Aufgetaute Resten nicht erneut tiefkühlen.

Rhabarberstiele sind nicht gerade handlich, und unsere Kühlschränke sind nicht auf die Länge der Rhabarberstiele abgestimmt. So bleibt Rhabarber trotzdem lange frisch: Blätter entfernen, Stielansatz abschneiden. Rhabarberstiele halbieren, in einem Plastikbeutel verpackt, im Kühlschrank aufbewahren. Übrigens: Roter Rhabarber muss nicht geschält werden. Die Schale gibt dem Gericht eine schöne rote Farbe.

Quitten sind leider nur im Herbst erhältlich. Jetzt, in der Hochsaison, sollten sich Quittenliebhaber deshalb einen Vorrat im Tiefkühler anlegen. Halbierte Quitten entkernt und geschält ca. 3 Min. in leicht kochendem Wasser blanchieren, herausnehmen, kalt abspülen, gut abtropfen und portionenweise tiefkühlen. Bei Gebrauch die gefrorenen Früchte auftauen und wie frische verarbeiten.

Die meisten Weihnachtsguetzli lassen sich zum Aufbewahren bestens tiefkühlen. Bei den Zimtsternen hatten wir aber Bedenken wegen der Glasur. Diese kann durch das Tiefkühlen Risse bekommen und sich vom Guetzli lösen. Dies geschieht aber nur dann, wenn sie mit der Glasur gebacken werden. Zimtsterne, die erst nach dem Backen glasiert und nach dem Trocknen tiefgekühlt werden, sehen nach dem Auftauen aus wie frische und schmecken auch genau so.

Echt cool! Um auch im Winter frische Kräuter zur Hand zu haben, Kräuter tiefkühlen. Kräuter evtl. waschen, trockentupfen. Ganze Blätter: Bohnenkraut, Estragon, Kerbel, Liebstöckel, Majoran, Oregano, Pfefferminze, Salbei, Thymian, Zitronenmelisse. Gehackt oder fein geschnitten: Koriander, (glattblättrige) Petersilie, Schnittlauch. Kräuter separat in Tiefkühldosen geben, gut verschliessen, anschreiben, gefrieren. Haltbarkeit: ca. 6 Monate. Kräuter nicht auftauen, sondern gefroren weiterverwenden.

Die Bärlauchsaison ist wieder da - schade nur, dass sie so kurz ist! Viele Bärlauchfans legen sich darum rechtzeitig einen Vorrat an. Denn fein gehackt, in kleinen Dosen oder Eiswürfelbehältern, lässt sich Bärlauch praktisch tiefkühlen und hält so ca. 3 Monate. Aber auch ganze Blätter kann man tiefkühlen! Wir haben es getestet: Die Blätter kurz kalt abspülen, mit Haushaltpapier trocken tupfen, dann sorgfältig in Tiefkühlbeutel füllen und tiefkühlen. Das hat den Vorteil, dass man später einzelne Blätter entnehmen kann.

Planänderung am Fondue-Abend, und die Käsemischung ist schon gekauft? Kein Problem, der geriebene Käse lässt sich im Tiefkühler bis zu zwei Monaten aufbewahren. Bei Gebrauch den Käse noch gefroren zum Wein und Maizena geben und unter Rühren langsam warm werden lassen.
